Der Agenturblick - der digitale Blick


Powerpoint und Marketing-Jargon beschädigen Sprache und Geist
1. August 2007, 7:28 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Agenturleben, Internes

Ich weiß, ich kämpfe jeden Tag damit - ob CTR, CPL, SEM & Co…. Auch meine Powerpoint-Salven waren nicht von schlechten Eltern.

Ein Freund empfahl mir daraufhin den ZEIT-Artikel zu den schlimmsten Seiten der deutschen Sprache. Dabei gibt es so erschreckend ehrliche wie nüchternde Schmankerl wie Powerpoint “ist die Verengung des Geistes und der Sprache, der Kulturimperialismus schlechthin, der, obzwar keiner Regierung untertan, eine ganze Sprachfamilie zwischen Paris und Peking gezeugt hat.”

Aber wir können doch nur schwer etwas ändern. Erklärt mal einen Kunden, was eine Onward-Click-Through-Rate. ;-) Na ich kann es ja versuchen und es im besten Beamtendeutsch eine “Weiter-Klick-Rate” nennen.

Insgesamt ist es ja altbekannt, dass PPTs nur eingesetzt im richtigen Rahmen ihre volle positive Wirkung entfalten.

Urteil: Lesenswert.

Link zum ZEIT-Artikel “An die Wand geworfen”

Link zu einem sehr guten Deutsch-Sprach-Lern-Buch - Was die Schule lehren vergaß. (Danke Chef! ;-) )


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